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Bali Tauchen / Tips Medizin / Tropische Gewässer

Seekrankheit / Ohrenprobleme / Schnupfen / Haut & Pflaster / Moskitos

Tauchen in den Tropen - Hilfreiche Tips - Medizin

Hier ein paar Medizinische Informationen für einen angenehmen Urlaub und das Tauchen in Asiatischen Tauchgründen und den Tauchrevieren für Bali & Indonesien


Die Seekrankheit:

Der Tauch Traum Urlaub und die Tauchkreuzfahrt zum angenehmen Erlebnis werden lassen ?
Die Seekrankheit fällt in der Sprache der Mediziner unter den Begriff Kinetosen. Die Kinetosen sind durch wiederholte Reizung des Gleichgewichtsorgans verursachte Symptome, die mit Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen, Schwindel, Kopfschmerz und niedrigem Blutdruck sich bemerkbar machen. Sie können durch Schiffsreisen hervorgerufen werden, aber auch im Auto, Bahn oder im Flugzeug auftreten.

Nicht alle Menschen reagieren gleich empfindlich auf die Reizung, aber ab einer gewissen Reizintensität kann es bei jeden eintreffen. Das Geheimis dieses Phänomens liegt im Gleichgewichtssinn. Dieser besteht aus dem Gleichgewichtsorgan, also den Bogengängen des Innenohres, aus Messfühlern in der Haut, der Muskulatur und den Gelenken sowie aus der Fähigkeit zu sehen.

Das Gleichgewichtsorgan besteht aus 3 gebogenen, mit Flüssigkeit gefüllten Schläuchen, die in den drei Ebenen des Raumes angeordnet sind. Es reagiert vor allem auf Beschleunigung und auf Abbremsung, weil durch diese Vorgänge die Flüssigkeit in den Bogengängen zu "schwappen" beginnen, was zu einer Nervenerregung führt. Jeweils der Bogengang, der in der Beschleunigungsrichtung ausgerichtet ist, reagiert dabei. So ist verständlich, dass zum Beispiel das Anfahren eines Zuges gespürt wird, im gleichmäßig fahrenden Zug aber keine Bewegung empfunden wird.

Die Informationen aus dem Gleichgewichtsorgan werden an das Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Diese Information allein, ist aber noch nicht Ausreichend, um eindeutig festzustellen, wie der Körper im Raum steht. Das Gehirn holt sich daher noch weitere Informationen von zusätzlichen "Mess-Fühlern". Dazu gehören z.Bsp Mess-Fühler in den Muskeln, Sehnen und Gelenken, die Auskuenfte über die Stellung des jeweiligen Gelenkes zum Körper geben. Zusätzlich werden durch den Tastsinn erhobene Informationen eingeholt, die darüber Auskunft geben, welche Körperstellen beispielsweise mit dem Fußboden Kontakt haben. Schließlich spielen die Augen auch eine wichtige Rolle, weil die durch sie übermittelten Informationen kontrolliert werden.

Alle diese Informationen zusammen bilden schließlich den Gleichgewichtssinn, und eine Störung oder Fehlinformation einer oder mehrerer dieser Faktoren haben eine Fehlverarbeitung zur Folge, die zu einer Kinetose führen kann.
 

Vorsicht !
Einige Mittel gegen Seekrankheit betäuben die Sinne. Ein solches Durcheinander von Informationen tritt zum Beispiel an Bord eines Schiffes bei einer Fahrt durch bewegtes Wasser auf: Der Tastsinn meldet festen Boden unter den Füßen, die Muskeln und Gelenke vermitteln aber eine beständige Bewegung, die von ihnen ausgeglichen werden muss. Die Augen wiederum vermelden, dass sich der Mensch sich in einem Raum befindet, wobei die Erfahrung sagt, dass Räume sich nicht bewegen können. Andererseits aber werden Bogengänge durch das permanente Schlingern von Auf und Ab ständig gereizt. All diese Faktoren zusammen führen letztendlich zu einer Überforderung des Systems und es kommt zum Auftreten der Seekrankheit. Besonders betroffen sind dabei die Menschen, die einer erhöhten Empfindlichkeit der Gleichgewichtsorgane unterliegen, wohingegen sportlich gut trainierte Menschen als weniger anfällig gelten.

In der Regel (leider nicht immer und bei jedem) kommt es durch längeres Andauern der Reize zu einer Verminderung, man wird "seefest". Die ersten Tage aber können schlimm werden wenn die Seekrankheit mit Übelkeit und Erbrechen einmal da ist, hilft nichts mehr, außer abzuwarten, bis sich die Gewöhnung einstellt.

Es gibt inzwischen eine Menge von Medikamenten, die, wenn sie zeitig genug vor dem Reiz genommen werden, recht gut gegen Seekrankheit helfen. Zeitig genug vor dem Reiz, heißt nicht fünf Minuten vor dem Ablegen und in der Regel solten diese Medikamente zwischen drei und zwölf Stunden vorher eingenommen werden (je besser die Wirkung gegen Seekrankheit, desto stärker sind die Nebenwirkungen!).

Die Medikamente mit einer starken Wirksamkeit greifen alle im zentralen Nervensystem (also im Gehirn) an und können zu starker Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Angst und Unruhe führen, so dass die Fähigkeit zum Tauchen beeinträchtigt werden kann. Bei der Verwendung der prinzipiell sehr wirksamen Scopoderm-TTS-Pflaster gegen Seekrankheit kann es zum Hitzestau durch Abnahme der Schweißproduktion, Lichtempfindlichkeit durch Pupillenweitstellung und sogar zu einer Desorientiertheit kommen. Empfohlen wird deshalb, das Präparat, auf welches die Entscheidung fällt, zu Hause auszuprobieren. Die individuelle Empfindlichkeit in Bezug auf die möglichen Nebenwirkungen ist unterschiedlich und noch eine Anmerkung: Die beschriebenen Nebenwirkungen werden bei allen Medikamenten durch Alkohol verstärkt ! Also auch, wenn der Magen sich nach einem "Beruhiger" sehnt - Finger weg !

Seit einiger Zeit läßt ein Wirkstoff hoffen, der eigentlich gar nicht zur Bekämpfung von Kinetosen dient, aber durchaus schon als Geheimtipp gehandelt wird. Laut Untersuchungen der israelischen Marine soll Cinnerazin in einer Dosierung von 50 Milligramm sehr gut gegen die Symptome der Seekrankheit wirken, ohne dass es dabei zu Nebenwirkungen kommt. Dies ist insbesondere auch an Marinetauchern ausgetestet worden.

Alternative Medizin - Seekrankheit ?
Und was ist mit alternativen Mittel gegen die Seekrankheit? Alternative Mittel (z.Bsp Cocculus) können ebenfalls sehr gut helfen. Aber einen wissenschaftlichen Wirknachweis gibt es bislang nicht. Hier heißt es ausprobieren, was einem eventuell helfen kann. Manche schwören auf homöopathische Zubereitungen, die am besten von einem Apotheker, der homöopatisch ausgerichtet ist, nach einem Beratungsgespräch zusammengestellt werden. Auch Ingwer (Ginger) soll helfen, wenn mindestens 500 Milligramm und höchstens ein Gramm eingenommen wird. Dies nahmen schon alte Seefahrer.

Und gibt es noch versch. Armbänder, die über Magnetfelder oder Akupressur wirken sollen. Die Wirkung über Magnetfelder ist mehr als zweifelhaft, so dass vom Kauf und Ausprobieren abgeraten werden sollte. Der Ansatz über Akupressur soll hingegen einigen Betroffenen gut helfen.
 

Ohrenprobleme - Ohrensausen:
Beim Druckausgleich ein Rumpeln im Ohr, später ein ziehender Schmerz und schließlich war schon das Kauen schmerzhaft... Ergebnis: Ohrenentzündung

Der Entzündungsherd;
Warum leiden so viele Taucher unter diesen Entzündungen? Und das gerade in tropischen Gefilden? Werfen wir dazu einen Blick in das Ohrinnere. Der Gehörgang gehört zum äußeren Ohr und ist den Umgebungseinflüssen komplett ausgesetzt; von der Ohrmuschel führt er durch weiches, knorpeliges Gewebe bis durch die Schädelknochen; der Gehörgang ist mit einer empfindlichen Haut ausgekleidet, die in diesem Bereich fest mit dem Knochen verwachsen ist; zum Schutz und zur Pflege der Haut wird durch spezielle Drüsen das Ohrenschmalz gebildet, dieses fettet, pflegt und hat zudem antibakterielle Eigenschaften.

Während sich der Gehörgang normalerweise selbst reinigt, kann es in Verbindung mit Staub oder abgeschürften Hautzellen zu einer Pfropf - Bildung kommen. Ein Gefühl, dass das Wasser nicht mehr aus dem Ohr abfließt, ist mit so einem Pfropf verbunden. Darum empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit, die Gehörgänge durch einen HNO-Arzt inspizieren und fachmännisch reinigen (spülen) zu lassen.

Zu einer Entzündung des Gehörgangs kann es kommen, wenn Bakterien in die Haut des äußeren Gehörgangs eindringen können. Dies passiert leider sehr leicht: Das Wasser weicht beim Tauchen zunächst die Gehörgangshaut auf, was das Eindringen von Bakterien ermöglicht. Ist das Wasser zudem noch salzhaltig, kommt es beim Trocknen des Gehörgangs zur Auskristallisation des Salzes, was der Gehörgangshaut Wasser entzieht. Gleichzeitig wird nun auch die schützende Fettschicht (Ohrenschmalz) ausgewaschen und somit wird die empfindliche Gehörgangshaut spröde und rissig. In Ländern, die feucht und warm sind, also tropisches Klima haben, und in denen das Wasser viele Schwebeteilchen enthält, kann es nun im ungeschützten Gehörgang zu einer bakteriellen Infektion (oder sehr selten zur Pilzinfektion) kommen und eine Gehörgangsentzündung entsteht. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer schmerzhaften Schwellung der Gehörgangshaut. Dabei kann die Schwellung so stark sein, dass diese den Gehörgang komplett verschliessen kann

Neben Ohrenschmerzen sind auch Schmerzen bei Zug am Ohrläppchen oder Druck auf den kleinen Knorpel vor dem Ohr ein Anzeichen einer Entzündung. Oft ist auch bloßes Kauen mit Schmerzen verbunden. Schreitet die Entzündung weiter fort, kommt es zu Eiterbildung & Fieber und die Betroffenen fühlen sich krank.
 

Ein Schutzprogramm;
Wir können uns aber schützen! Die wichtigste Maßnahme ist dabei das regelmäßige Ausspülen der Gehörgänge mit sauberem Süßwasser nach jedem Tauchgang. Wasser aus der Leitung ist dafür allerdings nicht unbedingt geeignet: In den meisten Fällen handelt es sich dabei um entsalztes Meerwasser, und speziell in den Tropen führt das feuchtwarme Klima auch in den Wasserleitungen zur Keimbesiedelung. Gönnen Sie Ihren Ohren einen Schluck aus der Trinkwasserflasche!

Meistens reicht diese "Spül-Maßnahme" schon aus, um eine Ohreninfektion zu verhindern. Doch manchmal kann auch eine zusätzliche Desinfektion des Gehörgangs angeraten sein. Alkoholische Essiglösungen eignen sich dafür besonders gut, da Essig keimtötend wirkt, gleichzeitig aber den pH-Wert der Gehörgangshaut normal hält. Lösungen allein auf Alkoholbasis würden den Fettfilm im Gehörgang auswaschen und die Haut dadurch zusätzlich austrocknen.

Damit ist aber noch nicht genug. Der Gehörgang ist nun zwar desinfiziert, aber immer noch ungeschützt. Daher sollte nach der Anwendung dieser Ohrentropfen unbedingt noch einen Tropfen Öl (Oliven- oder Mandelöl aus der Apotheke, nicht aus dem Supermarkt) in den Gehörgang geträufelt werden. Beides aber nur einmal täglich anwenden. Entweder nach dem letzen Tauchgang des Tages oder Abends.

Und was sollte man tun, wenn es doch zu einer Entzündung gekommen ist? Gehörgangsentzündungen sind meist durch Bakterien verursacht, daher müssen die Therapeutika auch einen antibiotisch wirksamen Bestandteil enthalten. Außerdem führen sie in der Regel zu starken Schmerzen, was auch einen schmerzstillenden Bestandteil notwendig macht. Da die Entzündung zu einer Schwellung der Gehörgangshaut führt, muss auch eine entzündungshemmende, abschwellend wirkende Komponente enthalten sein. Diese Forderungen werden zum Beispiel von dem Präparat "Panotile N"- Ohrentropfen erfüllt. Eine sehr gute Alternative dazu ist das Antibiotikum "Ofloxacin". Taucher sind daher auch gut beraten, wenn sie "Floxal"-Augentropfen im Reisegepäck haben, wohlgemerkt gegen Ohrenentzündungen und zum Träufeln in den Gehörgang!! Beide Medikamente sind allerdings verschreibungspflichtig & somit nur auf (Privat-)Rezept erhältlich. Falls ein HNO-Arzt in der Nähe ist, sollten antibiotikahaltige Salbenstreifen ins Ohr gebracht werden. Diese wirksamme Behandlung, ist aber im Urlaub nur selten möglich.

Bei Gehörgangsentzündungen und in der Zeit, in der Medikamente genommen werden, gilt Tauchverbot ! Legen Sie bei den ersten Anzeichen eine Tauchpause zur Ohrenpflege ein, anstatt die Zähne zusammenzubeißen, dann ist die Chance am größten, dass der Körper sich selber hilft, und der Urlaub ist gerettet
 

Der Schnupfen:
Meistens kommt er dann, wenn man ihn wirklich gar nicht brauchen kann: kurz vor dem lang ersehnten Urlaub oder rechtzeitig zum Tauchwochenende. Es kribbelt in der Nase, kratzt im Hals, verursacht Kopf- und Gliederschmerzen, eben die bekannten Symptome.

Der Angriff !
Hausmittelchen & Medikamente sollen oft der drohenden Erkältung den Garaus machen und das Tauchen sichern.
Aber können sie das ? Als Anwort gibt es einen weisen Spruch; Mit Medikamenten dauert eine Erkältung 7 Tage, ohne hingegen 1 Woche. Soviel zu den Mittelchen, die zwar die Beschwerden lindern können, aber nicht in das Krankheitsgeschehen direkt eingreifen. Was die Zeit der Genesung betrifft, so sollten Taucher ihrem Körper auf jeden Fall genügend Zeit lassen um mögliche Folgeerkrankungen einer Erkältung zu vermeiden.

Einmal in der Nase angekommen, greifen die Schnupfenviren ihre erste Barriere auf dem Weg ins Körperinnere an, die Schleimhaut. Gelingt es, die Abwehr der Schleimhaut zu überwinden & in die Schleimhautzellen vorzudringen, ist die Infektion sicher. Der Körper versucht sich zu wehren, indem mehr Abwehrzellen zu den Schleimhäuten bringt. Dazu weiten sich die Blutgefäße & die Schleimhaut wird besser durchblutet. Darum schwillt die Nasenschleimhaut an, der Weg für die Atemluft wird eng. Auf Hochtouren arbeiten jetzt auch die schleimproduzierenden Zellen und fangen an, große Mengen Sekret zu bilden. Erst ist dieses eher wässrig, damit die Viren weggespült werden können. Aber nach ein paar Tagen wird dieses Sekret zähflüssig und kann durch die verengten Atemwege immer schlechter abfließen. Es staut sich auf, die Nase verstopft & das Atmen durch die Nase wird schwerer werden oder sogar unmöglich sein..
 

Der Verlauf;
In dieser ersten Phase ist wohl den wenigsten zum Tauchen zumute, denn es findet eine richtige, starde Abwehrreaktion des Körpers statt. Die Folge ist ein Gefühl der Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen und andere typische Beschwerden. Selbst wenn es jetzt noch im Hinblick auf den Druckausgleich möglich wäre, muss vom Tauchen abgeraten werden; weil sowohl die Reaktion auf Gasbläschen als auch die Empfindlichkeit für z.Bsp.: den Tiefenrausch nicht vorhersehbar ist. Auch von anderen Sportarten, z.Bsp. vom Saunieren muss jetzt abgeraten werden, weil durch eine intensive Kreislaufbelastungen es zu einer Überforderung des Immunsystems kommen kann ! Die an sich harmlosen Viren könnten sich im Körper ausbreiten & sogar eine Entzündung des Herzmuskels hervorrufen. Also, anstatt aktiv zu sein, sollte man sich also besser Erholen.

Zurück zur geschwollenen Schleimhaut. Auch die Nasennebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidet ebenso die Verbindungsgänge, die in den Nasen-Rachenraum münden. Das gleiche gilt für die Eustachische Röhre als Verbindung zum Mittelohr. Auch hier kommt es zu der beschriebenen Reaktion der Schwellung, so dass die Ausführungsgänge verlegt sind beziehungsweise die Eustachische Röhre fester verschlossen. Das allein behindert schon erheblich den Druckausgleich in den Nasen-nebenhöhlen und zum Mittelohr, da durch zugeschwollene Verbindungsgänge keine Luft mehr gelangen kann.

Im Mittelohr hat das ganze folgende unmittelbare Konsequenzen; Die Luft in der Paukenhöhle, der Raum hinter dem Trommelfell, wird vom Körper resorbiert, das Trommelfell nach innen gezogen, man hört schlechter und hat ein Druckgefühl; ganz wie beim Tauchen. Der Sekretstau in den Nebenhöhlen zaubert jenes wunderbare Gefühl, dass der Schädel gleich platzt.

In dieser Phase helfen die Nasentropfen. Jedoch stellen sie lediglich die Blutgefäße in den Schleimhäuten eng, was zu deren Abschwellung und damit zur Erleichterung führt. Dem Körper passt das aber eigentlich gar nicht, denn er möchte mit der Weitstellung gegen den Virenangriff vorgehen. Darum werden die Schleimhautgefäße mit dem Abklingen der Wirkung der Nasentropfen erst recht wieder mit Blut befüllt. Für den Taucher bedeutet dies; Während  der ersten Phase der Erkältung herrscht Tauchverbot, so kann man mit Hilfe von Nasentropfen in der abklingenden Phase grundsätzlich vielfach eine Tauchfähigkeit wieder herstellen.

Empfohlen ist ein solches Verhalten aber aus vielen Gründen nicht. Ein Grund ist die beschriebene reaktive Füllung der Schleimhautgefäße bei der abklingenden Wirkung der Nasentropfen, was zu einer unliebsamen Überraschung beim Auftauchen führen kann und die sich ausdehnende Luft kann evtl. nicht mehr entweichen ! Genauso schwierig die Tatsache, dass es eine mit Viren infizierte Schleimhaut Bakterien leichter macht, sich zusätzlich einzunisten und erkennbar an einer grünlich - gelben Färbung des Sekrets. Finden die dann noch ihren Weg in die Nebenhöhlen, haben sie in dem mit Sekreten verstopften System ideale Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen, so dass sich zusätzlich eine eitrige Nebenhöhlenentzündung ausbilden könnte. Das kann auch schon unter "normalen" Bedingungen geschehen, wobei das Mittelohr seltener heimgesucht wird. Beim Tauchen und dem damit verbundenen Druckausgleich jedoch werden die Bakterien buchstäblich in die Nebenhöhlen und ins Mittelohr gepresst, was eine entsprechende eitrige Entzündung die Folge sein kann.

Zugegeben: Beim Schnäuzen geschieht etwas ganz Ähnliches wie beim Druckausgleich, denn auch hierbei wird ein erheblicher Überdruck im Nasenrachenraum aufgebaut. Daher findet in der HNO-Heilkunde derzeit auch ein Umdenken statt. Während früher das "Hochziehen" als ausgesprochen unfein galt, so scheint es doch im Hinblick auf die Keimbesiedlung erhebliche Vorteile zu bieten, da das Sekret nun nicht mehr mit Überdruck hinausbefördert, sondern per Unterdruck quasi herausgezogen wird. Sollte es, der Umwelt zuliebe, beim Schnäuzen bleiben, ist es wichtig, dabei ein Nasenloch zu verschließen und nicht zu heftig zu prusten.
 

Der Husten (Bronchitis);
Vielfach kommt es bei einer Erkältung auch zu einer Beteiligung der oberen Luftwege, was eine Bronchitis und Husten zur Folge haben kann. In diesem Fall muss ebenfalls vom Tauchen abgeraten werden, selbst dann, wenn die Nase schon längst wieder frei ist.

Bei der Bronchitis findet sich in den Atemwegen, speziell in den Bronchien, vermehrt Sekret, welches ein Hindernis für die ungestörte Strömung der Atemgase darstellen kann. Dies kann vor allem beim Auftauchen tückische Folgen haben: Denn obwohl der Taucher sich korrekt verhält, kann Atemgas in einigen Lungenabschnitten gefangen bleiben, sich beim Aufstieg ausdehnen und so zu einer Überblähung dieser Lungenabschnitte führen.

Auch der banale Hustenreiz ist nicht ohne, denn beim Husten kann sich ein vorhandenes Foramen ovale (ein Loch in der Herzscheidewand) öffnen und kleine Gasbläschen in das arterielle System übertreten lassen. Daher gilt auch hier wie für die Erkältung als solche; erst auskurieren, dann das Tauchen um so mehr genießen.
 

Haut - Pflaster ?
Haut-Wehwehchen gibt es viele. Doch während die gängigsten wie Sonnenbrand, Schnitte oder Abschürfungen jeden treffen können, gibt es für Wassersportler noch ein paar mehr. Oder sind Sie bisher von Vernesselungen verschont geblieben? Hier gibt es Erste-Hilfe-Tipps bei kleineren Blessuren.

Ein Sonnenbrand;
Urlaub Hurra ! Erbarmungslos brezelt die Sonne vom tropischen Himmel herunter. Herrlich, genauso soll es sein. Nun schnell das Badelaken ausgebreitet und dann eine halbe Stunde aufwärmen, der Tauchgang war doch etwas zu erfrischend gewesen. Ein- cremen ? Ach was, nicht nötig für die kurze Zeit. Weit gefehlt, denn der Sonnenbrand schleicht sich bei Tauchern quasi durch die Hintertür ein. Besondere Sonnenbrandgefahr droht zum Beispiel, wenn die Haut zugleich gekühlt wird (durch Wasser oder Wind) und beim Schnorcheln, weil hier die Schultern und der Rücken ungeschützt sind und die nur sehr geringe Schicht Wasser noch verstärkend wirkt. Ein Neopren-Shorty ist hier ein guter Sonnenschutz, während helle T-Shirts dafür kaum geeignet sind: Sie lassen zu viel Sonnenlicht hindurch.

Beim Sonnenbrand handelt es sich um eine durch UV- Strahlen (vor allem UV-B, aber UV-A wirkt verstärkend) hervorgerufene Reizung der Haut, die zu einer Entzündungsreaktion führt. Im Rahmen dieser Reaktion werden Stoffe im Körper freigesetzt, die die kleinen Gefäße der Haut weiten und Nervenenden reizen. Die Haut ist bei der mildesten Form gerötet, leicht geschwollen, druckschmerzhaft und juckt.

Die wichtigste Maßnahme ist natürlich, den Sonnenbrand zu vermeiden und Sonnenschutzmittel zu verwenden, die sowohl wasserfest sind als auch einen hohen Lichtschutzfaktor haben. T-Shirts, sofern es sich nicht um solche aus Spezialmaterial handelt, bieten bei intensiver Sonneneinstrahlung nur unzureichenden Schutz.

Ist es trotz aller Vorsicht doch zum Sonnenbrand gekommen, hilft Kühlung der betroffenen Hautpartien. Optimalerweise benutzt man hierzu Gele, die zusätzlich einen Wirkstoff enthalten, der die Freisetzung der Substanz Histamin verhindert (z.Bsp. Systral Gel, Fenistil Gel, Soventol Gel). Wie sich noch zeigen wird, sollten solche Gele ohnehin zu jedem Reisegepäck gehören.

Zusätzlich ist noch die Einnahme von Schmerzmedikamenten empfehlenswert, die die Wirkstoffe Acetylsalizylsäure (zum Beispiel ASS, Aspirin) oder besser noch Diclofenac (zum Beispiel Voltaren, Diclofenac-ratiopharm) enthalten. Das lindert nicht nur die Schmerzen, sondern greift auch direkt ins Geschehen ein. Schwerere Sonnenbrände mit Bildung von Blasen gehören ohne Wenn und Aber in ärztliche Behandlung.

Nicht vergessen werden darf außerdem die Kopfhaut ! Bei wenig Haar oder modischen Kurzhaarfrisuren à la Pop Star, ist auch hier ein Sonnenschutz Pflicht, und das aus zweierlei Gründen; 1: eine luftige Kopfbedeckung schützt vor Sonnenbrand und 2: auch vor einem Sonnenstich.

Ein ganz anderes Thema sind kleinere Verletzungen wie Schürf- oder Schnittwunden. Während erstere kaum bluten, dafür aber Gewebsflüssigkeit austritt, bluten Schnittwunden fast immer eine Weile lang. Beides, das Bluten und der Austritt der Gewebsflüssigkeit, fördert die Selbstreinigung der Wunde und bringt Reparaturmaterial des Körpers an den Ort des Geschehens.
 

Eine Wundversorgung;
Größere Wundflächen oder tiefe Schnittverletzungen gehören natürlich fachkundig versorgt, doch was tun bei kleineren Blessuren ?

Das Wichtigeste zuerst: Immer für einen vorhandenen Impfschutz gegen Wundstarrkrampf (Tetanus-Impfung/Auffrischimpfungen) sorgen! Der nächste Punkt ist schon mehr umstritten, nämlich die Reinigung und Desinfektion der Wunde. Hier gibt es aber mittlerweile einige Stimmen, die das für überflüssig halten. Das mag für die heimischen Breitengraden stimmen, doch in tropischen Gefilden und unter schlechten Hygienebedingungen sieht die Sache jedoch anders aus. Darum sollten in diesen Regionen, die Wunden mit sauberem Trinkwasser gesäubert und vorsichtig mit sauberen Hygienetüchern am Rand trockengetupft werden.

Die weitere Desinfektion erfolgt danach mit geeigneten Desinfektionslösungen (wie z.Bsp. Jod). Zweckmäßig sind Grundsätzlich solche Mittel, die keinen Alkohol enthalten, weil dies schmerzhaft ist. Salben sind dazu weniger geeignet. Anschließend wird die Wunde mit einem sterilen Wundverband, wenn vorhanden, oder mit selbstklebenden Wundverbänden wie Pflaster, bedeckt. Bei stärker blutenden Wunden kann auch ein Kompressionsverband erforderlich werden. In diesem Fall sollte man jedoch auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen !

Kleinere Verletzungen können jedoch mit wasserfesten Pflastern (in der Apotheke erhältlich) gut vor Nässe geschützt werden. Hier sollte jedoch sehr darauf geachtet werden, dass die Kleberänder auch wirklich dicht mit der Haut abschließen. Die Haut sollte fettfrei sein und keine falten im Plaster.
 

Ein Seeigel-Kontakt;
Ebenfalls sehr unangenehm ist ein Körperkontakt mit Seeigeln. Die Stacheln dringen nicht nur sehr leicht in die Haut ein, sondern brechen auch ebenso leicht ab. Wegen dieser Brüchigkeit sind sie teilweise auch nur sehr schwer zu entfernen. Der Betroffene selbst, oder besser ein Partner mit ruhiger Hand, können allenfalls mit einer Pinzette vorsichtig versuchen, die Stachelenden, die deutlich über das Hautniveau hervorragen, zu greifen und herauszuziehen. Jedoch aber auch wenn man einen Stachel gepackt hat, kann die Spitze abbrechen.

Manipulationen an tiefer eingedrungenen Stacheln führen hingegen fast immer dazu, dass sie noch weiter ins Gewebe getrieben werden. Besser ist daher die Wunddesinfektion und die Anwendung von essigsauren Umschlägen. Außerdem gibt es noch einen Geheimtipp, der sich bewährt hat: das Auftragen von Papayafruchtfleisch, denn. Papayas (Tropische Früchte) enthalten bestimmte Enzyme, die unsere Haut aufweichen und die Stacheln sozusagen herausschwemmen.
 

Quallen & Nesseltiere;
Bei Nesseltieren geht es vor allem um schwach nesselnde Arten, wie etwa  Seeanemonen, Feuerkorallen oder auch Feuerquallen. Es gilt im Riff zwar grundsätzlich die Devise ”Nichts Anfassen”, aber etwas passieren kann trozdem.

Eine Berührung mit schwach nesselnden Tieren ist zwar mitunter äußerst schmerzhaft, aber nicht wirklich gefährlich. Die betroffenen Hautpartien sind gerötet, und mitunter können sich Quaddeln bilden.

Die erste wichtigste Sofortmaßnahme ist das vorsichtige Abspülen noch eventuell vorhandener Nesselkapseln mit Salzwasser. Aber Vorsicht: Auf keinen Fall Süßwasser oder Alkohol verwenden! Wenn vorhanden, kann bei Seeanemonen und Feuerkorallen auch mit etwas Essigwasser nachgeholfen werden, bei Feuerquallen mit Backpulver-Paste gespült werden und danach dann mit Seewasser.

In den meisten Fällen reicht dies schon aus. Bei starkem Juckreiz im Bereich der geschädigten Haut oder starker Quaddelbildung hilft in einigen Fällen das Auftragen eines Antihistamin-Gels (zum Beispiel Fenistil, Soventol Gel). Antihistamine heben die Wirkung des Gewebshormons Histamin auf, das bei allergischen Reaktionen vom Körper gebildet wird und die bekannte Quaddelbildung, Rötung und Juckreiz auslösen. Auch kortisonhaltige Salben, die allergische Reaktionen vermindern, können in diesem Fall auch helfen. Weiterer Tipp: Die Quaddeln dürfen  nicht geöffnet werden !Weil sonst eine Infektion droht.

 

Mückenstiche & Moskitos
Die unangenehmen Plagegeister suchen uns fast in allen Breiten heim. Und diese summenden Tierchen fühlen sich vor allem dann eingeladen, wenn die Zimmertüre bei voller Beleuchtung abends weit offen steht.
Darum: Tür zu oder das Licht ausschalten !

Beim gemütlichen Sitzen im Freien empfiehlt sich die Anwendung von Schutzlotionen, Beispielweise; Autan. Unser Tipp: Fragen Sie im Ausland auch nach lokalen Abwehrmitteln - auf diese reagieren die kleinen Blutsauger mitunter besser als auf unsere Importprodukte. Für die romantische Stimmung am Abend kann auch Kerzen mit Zitronella-Öl helfen.

Wird man trozdem gestochen, helfen sehr zuverlässig die schnelle Anwendung eines der bereits mehrfach genannten Antihistamin-Gele, wodurch der Juckreiz sehr wirksam unterbunden wird. Und wenns trotzdem juckt, nur nicht kratzen,  denn dann droht wieder eine Entzündung und das ist doch so ein kleiner Mückenagriff doch nicht wert ...

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